17.09.2023 – Die Wanderfahrt im Verein

Vom 15.-17.09. fand sie statt, die große jährliche Vereinswanderfahrt. 15 Kinder/Jugendliche und 6 Erwachsene waren dabei. Und es war sehr schön und mit unvergesslichen Momenten gespickt. Hier zwei Berichte dazu, von Jens und Sabine. Viel Spass beim Lesen!

Vereinswanderfahrt 15. bis 17. September 2023 zum KiEZ Hölzerner See

Das Fazit gleich zum Beginn: Es war ein tolles Erlebnis, bei wunderbarer Stimmung und bestem Wetter.

Die Anreise am Freitag war noch 2geteilt. 1 Vierer testete schon mal die Strecke vom Verein bis zum Hölzernen See. Mit einem Zwischenstopp in Kuddels Gastwirtschaft lief es kraftvoll und harmonisch. Auf dem letzten Abschnitt wurde dann auch das Begleitboot vorausgeschickt, um die Schönheit der Strecke in Ruhe genießen zu können. Im KiEZ erwarteten uns die vorausgereisten Kinder mit Leckereien vom Abendessen, so dass die Energiespeicher wieder aufgefüllt wurden.

Nach einer ruhigen Nacht im „Fuchsbau“ – mit echtem Fuchs! – und ausgiebigem Frühstück teilten wir uns in 2 Gruppen. Eine Gruppe fuhr Richtung Süden auf eine entspannte Seentour. Die 2. Gruppe fuhr in die „Pampa“, unter Nutzung der Bootsschleppe an der Schleuse Prieros bis zum Streganzer See. Der Spaß war so groß, dass auch auf der Rückfahrt die Boote mit der „Schurre“ über Land gezogen wurden.

Der Rest des Tages verging mit essen, spielen, baden, chillen und Minigolf. Die Minigolfanlage bot so manche Herausforderung, die Fegi noch am Besten meisterte.

Der Tag klang aus mit Grillen und einem am großen Lagerfeuer. Das hatten sich zwar andere aufgebaut, die sich aber Dank unserer fleißigen Holzsammler bald wieder beruhigten.

Sonntag Morgen wurden viele Brötchen geschmiert, um gut versorgt die Rückfahrt anzutreten. Vier Boote stachen gemeinsam in See. Gar nicht so einfach, die Boote halbwegs gleichmäßig zu besetzen, dabei Vorlieben, Ruderblätter, … zu berücksichtigen. Dieses Jahr musste auch Niemand mehr ins Boot getragen werden, die meisten zogen ganz selbstverständlich ihre Latschen aus. Die anderen – nun ja, die diskutierten noch etwas.

Wir haben die Strecke gedrittelt, um zwischendurch mal alle Glieder durchzuschütteln und die Plätze in den Booten zu wechseln. Große Freude an der Schleuse Neue Mühle, als Fabian nach Rücksprache mit dem Schleusenwart verkündete, dass wir vor den ganzen Motorbooten in die Schleuse fahren können. Wenn es bloß immer so wäre …

Das letzte Stück von KW bis zum Verein war eine ECHTE Herausforderung. Motorboote noch und nöcher machten das Rudern echt schwer. Hut ab vor allen, die die 35 km geschafft haben, Groß und Klein!!!

Und Danke an alle, die uns unterstützt haben.
(Bericht Sabine)

 

Vereinswanderfahrt zum und vom Holzernen See (Erwachsenen Betreuer Sicht)

Erklärtes Vereinsevent in der Jahresplanung des Vereins war eine gemeinsame Wanderfahrt des gesamten Vereins ins KieZ zum Hölzernen See, diese fand nun am 3. Septemberwochenende des Jahres statt.
Im KieZ war ein kompletter Bungalow mit 50 Plätzen reserviert, also konnte es los gehen.
4 Erwachsene mit 2 Betreuern und 15 Jugendlichen nahmen die Herausforderung an und verließen ihre häusliche Komfortzone. Ein Mastersruderer konnte noch kurzfristig (ein Teilnehmer musste verletzungsbedingt passen) zum „Support“ gewonnen werden und nahm die Hinfahrt eines Gig Vierers auf sich.
Die Hinfahrt des Gig Vierers (das Traditionsboot G. Schmidt machte ordentlich km fürs Fahrtenbuch) ging trotz späten Schleusenrang (oder, es musste eine komplette Schleusung abgewartet werden) und Gegenwind auf allen Seen harmonisch bei schönstem Sonnenschein seinem Ziel und noch vor dem letzten Sonnenstrahl zu Ende. Erschöpft aber stolz wurden die 5 (Sabine, Peter, Frank, Bernd und Luk) in Empfang genommen und konnten ihre Betten belegen.
Das KieZ hat in allem den (allerdings sehr funktional, sauber und pragmatisch eingerichtet) Charme eines DDR Ferienlagers, liegt aber genial am Hölzernen See. Nach dem Frühstück am Samstag standen 3 Möglichkeiten der Vormittagsaktivitäten zur Auswahl.
– Rudern, Rudern oder Rudern.
Variante 1 – die Seenrunde Richtig Teupitzer See,
Variante 2 – die Gartenrunde oder auch Fischerrunde Richtig Wolziger See und die
Variante 3 – die Pampasrunde Richtung Dahme, Streganzer See.

Die Junioren und innen wählten die Variante 1 unter der freundlichen Begleitung eines Betreuungsbootes, die Schüler (unterstützt von 2 Junioren) wählten die Pampasrunde.
Der Autor kann über die Seenrunde nicht viel schreiben – naja  halt Rudern auf dem See, was sonst, nur weniger Motorboote als sonst.
Die Pampasrunde war zumindest in zweierlei Hinsicht lehrreich,
a) man lernt, was eine „Schurre“ ist und sie auch zu benutzen und
b) man entdeckt neben „viel“ Natur, dass ein Kaltgetränk (hier Apfelschorle) in einer schönen Location (dass diese Location mal der Sommersitz des ersten Präsidenten einer gescheiterten Vision war ist eine Randnotiz) an einem abgelegenen See zum Genuss des Rudersports auch mal förderlich sein kann.
Die Erwachsenen lernten dabei, dass man auch mal die offiziellen Seiten des Landes Brandenburg schauen muss.
Geneigte Leser, die in nächster Zeit die Beeskow Umfahrt fahren wollen, passt auf. Die Dahme ist zwischen Streganzer See bis Hermsdorfer Schleuse wegen Munitionsräumung gesperrt.
Der Nachmittag des Samstags ist schnell geschrieben:
13-15 Uhr Mittagsruhe (ja das ist im KieZ Pflicht). Dann wurde der Vereinsmeister im Minigolf ermittelt, den Titel holte der Präsident (wer sonst ;-)). Abends dann Grillen und fremde Lagefeuer anzünden (was soll man denn sonst mit der übrig gebliebenen Grillkohle machen?).
Am nächsten Tag, über 30 km Rückfahrt zum Verein mit einer Schleusung, 2 Pausen und am Ende chaotischen Wellenverhältnissen bei spätsommerlichen Sonnenschein.
Das Gute: Alle sind heil und gesund angekommen.
Danach Boote auspacken, Boote putzen, Boote weglegen, Abschlussmeeting und ab nach Hause.

Kurzes Resümee: Hatte was, und tat allen Teilnehmern gut.

(Bericht Jens)

Schreibe einen Kommentar